„Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“

08.09.2017: Stadtsportbund Köln, Berufskolleg Humboldtstraße und Landessportbund NRW schließen Kooperationsvereinbarung für die Übungsleiter-C-Ausbildung

Auf dem Foto v.l.: Ulrich van Oepen (Referatsleiter „Bildung und Mitarbeiterentwicklung“ beim LSB), Klaus Hoffmann (Vorsitzender Stadtsportbund Köln) und Dr. Brunhilde Janßen-Struthoff (Schulleiterin des Berufskollegs)

Sport und Schule haben eine größere Schnittmenge als „nur“ den Schulsport: Persönlichkeitsentwicklung, Entscheidungen treffen oder der respektvolle Umgang mit anderen – Sport und Bildung gehören zusammen. Mit einer Kooperationsvereinbarung, die der Landessportbund NRW, der Stadtsportbund Köln und das Berufskolleg Humboldtstraße am Dienstag unterzeichneten, wurde nun die Voraussetzung für die gemeinsame Ausbildung von Schule und organisiertem Sport geschaffen.

Die Vereinbarung hält fest, dass Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Humboldtstraße im Rahmen des Bildungsganges „Berufliches Gymnasium Allgemeine Hochschulreife – Freizeitsportleiter/in“ ermöglicht wird, die Übungsleiter-C-Lizenz zu erwerben.

„Es freut mich besonders, dass wir heute mit allen Partnern und Beteiligten diese Kooperation mit einer Vereinbarung besiegeln“, sagte Klaus Hoffmann, Vorsitzender des Stadtsportbundes Köln. „Diese Zusammenarbeit bei der Übungsleiter-C-Ausbildung ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“ Der organisierte Sport erhalte gut ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter, das Berufskolleg Humboldtstraße könne sein Schulprofil im Bereich Gesundheit und Bewegung schärfen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer würden noch einmal zusätzlich in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gefördert, so Hoffmann.

„Ich bin stolz, dass wir im Rahmen der Kooperation junge Leute zu Übungsleiterinnen und Übungsleitern ausbilden, die dann im organisierten Sport aktiv werden und dort ihre Fähigkeiten weitergeben können“, zeigte sich auch die Schulleiterin des Berufskollegs, Dr. Brunhilde Janßen-Struthoff, sehr erfreut über die Vereinbarung. Schülerinnen und Schüler könnten dann bei schulinternen Bewegungsangeboten oder externen Sportveranstaltungen Erlerntes anwenden und erste Erfahrungen sammeln.

Für den Landessportbund NRW unterzeichnete der Referatsleiter „Bildung und Mitarbeiterentwicklung“, Ulrich van Oepen, den Kooperationsvertrag. „Durch die Ausbildung zu Übungsleiterinnen und Übungsleitern lernen die Schülerinnen und Schüler, bereits in der Schule, soziale Verantwortung zu übernehmen“, sagte er. Die Kompetenzen und die mit der Ausbildung erworbene Lizenz seien im späteren Leben – nicht nur im Beruf – ein großer Vorteil. Van Oepen fügte hinzu: „Wir haben uns vorgenommen, mit dem Schulministerium des Landes eine Rahmenvereinbarung zu schließen, die die landesweite Anerkennung von Lizenzen des organisierten Sports für die unterschiedlichen schulischen Ausbildungsgänge, wie z.B. „Freizeitsportleiter/in, einheitlich regelt. Die konkrete Kooperationsvereinbarung wird dann vor Ort zwischen der jeweiligen Schule und dem Stadt- oder Kreissportbund geschlossen.“