Erfahrungsaustausch „Sport mit Flüchtlingen“ am 16.11.2015

17.11.2015: Im Vorfeld des Flüchtlingsgipfels des Stadtsportbundes am Do., 26.11.2015 lud der Stadtsportbund seine Vereine, die Anfang des Jahres 2015 eine Förderung durch den LSB NRW erhalten haben, zu einem Erfahrungsaustausch ein.

Zum Einstieg in das Thema wurde mit einer PowerPoint-Präsentation auf grundlegende Aspekte und Fragen eingegangen. Der sich anschließende rege Austausch war für alle fruchtbar.

 

Es kristallisierte sich deutlich heraus, dass der erste Schritt vom Sportverein hin zu den Flüchtlingen, entweder direkt mit den Flüchtlingsheimen oder den Betreibern wie „Rotes Kreuz“ oder „Caritas“, unumgänglich ist. Nur dadurch kann eine Vertrauensbasis zu den Kindern, Jugendlichen und auch zu den Erwachsenen aufgebaut werden, die in der Folge weiter gefestigt werden muss. In der Regel kommen die Flüchtlinge dann selbständig zum Sportangebot. Bis zur Pubertät wird das Sportangebot gemischt angenommen, danach eher mehr von den Jungen. Sport für Frauen und ältere Menschen kann leider nur selten oder gar nicht durchgeführt werden, da diese Angebote noch nicht angenommen werden.

Positiv zu sehen ist die gute Kooperation mit den Kölner Schulen, auch eine Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln läuft gut.

 

Sportvereine haben zwei Kernanliegen. Erstens: Hilfe bei der Koordinierung und Vernetzung der Sportangebote durch die Stadt Köln und dies bezogen auf die einzelnen Stadtbezirke. Zweitens: mehr Informationen welche Sportvereine in der/den Hallen trainieren, damit ein erster Kontakt für eine mögliche Kooperation hergestellt werden kann. Der Stadtsportbund Köln ist in engem Austausch mit dem Sportamt und wird in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem Amt an der Koordinierung arbeiten, sowie versuchen den Informationsfluss zu den Vereinen sicher zu stellen.

 

PowerPoint-Präsentation