Politik stärkt Integrationsarbeit des Sports den Rücken

01.12.2017: Tagung: „Kommunale Netzwerkentwicklung“

„Der Sport ist ein wichtiger Partner in der Integrationspolitik. Wir wollen Integrationsanstrengungen verstärken und dabei auch den Sport an unserer geplanten Integrationsstrategie 2030 beteiligen“ - diese klare Botschaft durch Serap Güler, neue Staatssekretärin für Integration des Landes NRW, nahmen die rund 160 Teilnehmer/-innen der Tagung „Kommunale Netzwerkentwicklung - Integration durch Sport in NRW“ im Rot-Weiss-Stadion in Essen erfreut zur Kenntnis. Darüber hinaus betonte Güler, dass man neben den Menschen, die neu zugewandert seien, vor allem auch jene im Blick habe, die bereits seit Jahrzehnten im Land seien. Auch die herausragende Bedeutung des Ehrenamtes für die Integrationsarbeit hob die Staatssekretärin hervor: „Unser Landesprogramm KOMM-AN NRW, das zur Unterstützung des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe aufgelegt wurde, führen wir fort und werden es weiterentwickeln.“

Einer der langjährigen Integrationsakteure in NRW ist der Landessportbund NRW, dessen Präsident Walter Schneeloch die Aussagen von Güler als „starkes Signal der Landesregierung“ bewertete. Am Rande der Veranstaltung am 24. November, zu der Vertreter aller Stadt- und Kreissportbünde, der Kommunalen Integrationszentren und Integrationsräte in NRW eingeladen waren, vereinbarte der LSB-Präsident ein Spitzengespräch mit der CDU-Politikerin, gemeinsam mit den weiteren Tagungspartnern, dem Landesintegrationsrat NRW sowie Regierungspräsident Hans-Josef Vogel. Dessen Bezirksregierung Arnsberg hat die Federführung für die Landesweite Koordinierungsstelle der 53 Kommunalen Integrationszentren NRWs (LaKI), welche die staatliche Infrastruktur der Integration in NRW bilden.

Vorab sicherte Walter Schneeloch der Landesregierung aktive Unterstützung zu: „Trotz zurückgehender Flüchtlingszahlen müssen wir gerade jetzt, stärker denn je, eine systematische Integration für die seit vielen Jahren hier lebenden Migrantinnen und Migranten sowie für die Neuzugewanderten forcieren und ihnen eine langfristige Perspektive bieten.“ Dazu gelte es, die Netzwerke vor Ort weiterzuentwickeln und in der Fläche zu verankern.

Text: LSB NRW