Starke Teamleistung beschert 99ers den Sieg

07.02.2012: Die Köln 99ers konnten dank einer überragenden Teamleistung in Hannover die letzten Zweifel am Ligaverbleib ausräumen. Ohne Coach Martin Otto reichten 3 starke Viertel gegen den Aufsteiger um nach 40 gespielten Minuten einen 74:56 Sieg feiern zu können.

„Ich hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet“, stellte Teammanager Sedat Özbicerler nach dem Spiel gegen Hannover fest. Diese Einschätzung war auch nach dem starken Spiel der Niedersachsen gegen Trier vergangene Woche nicht unbegründet, doch die 99ers waren an diesem Tag einfach zu stark. Lediglich im letzten Viertel ließ Köln die Hannoveraner kurzzeitig wieder ins Spiel zurück kommen, wobei der 21-Punkte-Vorsprung sich als genug Puffer erwies, sodass der Sieg auch im letzten Viertel nie wirklich gefährdet war. Den Grundstein legten die 99ers bereits in der ersten Halbzeit (37:23). Die stark verbesserte Defence schien der Schlüssel zum Erfolg zu sein: „Unter der Woche haben wir viel an der Defence gearbeitet und das konnte dann im auch im Spiel gut umgesetzt werden“, analysierte Sedat Özbicerler. Lediglich 31 Punkte ließ man in den ersten 30 Minuten zu. Hannover hatte große Schwierigkeiten mit der ausgeklügelten Verteidigungsstrategie der 99ers.  Doch nicht nur defensiv zeigten die 99ers ihre beste Leistung seit der Winterpause. Eine sehr starke Offensivleistung des gesamten Teams, trotz der frühen Foulbelastung von Andrew Flavell und Björn Lohmann, gab den 99ers den entscheidenden Lift gegenüber Hannover. In der ersten Halbzeit konnte Jaap Smid schon 16 seiner insgesamt 21 Punkte erzielen. Der Niederländer war aber an diesem Tag nicht der einzige Kölner Spieler dessen offensive Statistiken beeindruckten. Michalis Stergiopoulos konnte mit 8 Punkten, 9 Rebounds und 10 Assists nahezu ein Triple-Double verbuchen und zeigte, dass seine Nachnominierung der richtige Schritt war. Marina Mohnen traf 5 ihrer 6 Würfe aus dem Feld und kam insgesamt auf 12 Punkte und das in nur 14 Minuten Spielzeit. Und es geht noch weiter: Frederic Jäntsch steigert sich immer weiter. Von der Bank aus steuerte er 10 Punkte und 9 Rebounds zum Sieg der 99ers bei. Insgesamt konnten vier 99ers zweistellig punkten und einen großen Anteil daran hatte das gute Zusammenspiel auf allen Positionen. Auch die „Lowpointer“ Björn Lohmann, Sedat Özbicerler und Andrew Flavell konnten zusammen 10 Punkte und 8 Assists beisteuern und komplettierten damit die sehr robuste und souveräne Teamleistung der 99ers.

Mit dem souveränen Sieg gegen den Aufsteiger aus Hannover vertrieben die 99ers nun auch rein rechnerisch das Abstiegsgespenst aus der Domstadt. In der Saison 2012/2013 bleiben die 99ers somit weiterhin erstklassig. In der kommenden Woche geht es nun nach Jena, wo man den Aufwärtstrend gerne fortführen möchte.

99ers zu Besuch im Hause PubliCare
In der vergangenen Woche konnten Spieler aus allen Mannschaften des RBC, von der Bundesliga bis zur Landesliga, sich die Räumlichkeiten des Premium Partners PubliCare näher ansehen. PubliCare hatte den RBC zu einem Meet & Greet mit den Außendienstmitarbeitern und Logistikern der Firma geladen, um den Rollstuhlbasketballern einen genaueren Einblick in die Abläufe und Leistungen des Unternehmens zu gewähren. Zuerst wurden den Spielern im Lagerbereich des Unternehmens die unterschiedlichen Arbeitsschritte in der Logistik von der Bestellung bis zur Auslieferung vorgestellt. Im Anschluss stellte sich die Firma PubliCare in netter Atmosphäre nochmals vor. Hier hatten auch die Spieler die Möglichkeit tiefer gehende Fragen von professioneller Seite beantwortet zu bekommen.

PubliCare gehört zu den führenden Home-Care-Organisationen im deutschsprachigen Raum und ist in Deutschland bundesweit  - mit der Zentrale in Köln - vertreten. Ein besonderes Augenmerk legt der Premium Sponsor darauf die Schnittstelle zwischen den Betroffenen und den Pflegeinstitutionen, Ärzten und den Krankenkassen zu bilden. PubliCare sorgt sich um das Wohlbefinden und den optimalen Einsatz der medizinischen Hilfsmittel von Stomaträgern, Inkontinenzbetroffenen und Patienten mit chronischen Wunden und steht für herstellerneutrale Kundenberatung. Doch das Unternehmen sieht sich nicht nur als Vertreiber medizinischer Instrumente, sondern vor allem als Unterstützer seiner Kunden. Außendienstmitarbeiter sorgen für professionelle Unterstützung, vor allem in der schwierigen Zeit nach der Krankenhausentlassung.

 „Jeck für den guten Zweck“ 
Die wohl närrischste Spendenaktion Deutschlands läutet die neue Narrenzeit ein. Die Aktion „Jeck für den guten Zweck“ wurde von der Cap Anamur – Deutsche Notärzte e.V. ins Leben gerufen. Bei dieser Spendenaktion können sowohl Karnevalskostüme einiger namhafter Promis, wie Bastian Pastewka und Nazan Eckes, als auch unterschriebene Trikots etlicher Sportvereine aus allen Bundesligen Deutschlands ersteigert werden. Dieses Jahr ist auch der RBC mit einem unterschriebenen Trikot dabei.

Trotz des närrischen Zusammenhangs hat diese Spendenaktion durchaus einen ernsten Hintergrund: Das Geld, das durch die Versteigerung gesammelt wird, wird ohne Abzüge an das einzige Kinderkrankenhaus in Sierra Leone gespendet. In einem Land, in dem jedes vierte Kind seinen fünften Geburtstag nicht erlebt, wird diese Hilfe dringend gebraucht. Durch bisherige Spendenaktionen hat man bereits viel erreichen können: Mittlerweile gibt es ausreichend Personal und Medikamente, um die Menschen zu versorgen. Fachkräfte der Cap Anamur können erfolgreich effektive Behandlungsmethoden an die einheimischen Mitarbeiter vermitteln.

Damit diese Hilfe auch fortgeführt werden kann, ist die unabhängige Organisation Cap Anamur auf private Spenden angewiesen. Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Karnevalskostüm sind, dann können Sie bis zum 13. Februar die Kostüme zahlreicher Promis noch rechtzeitig vor Weiberfastnacht ersteigern. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jeck-fuer-den-guten-zweck.de

Sportart: Rollstuhlbasketball

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