Die Kölner Sportgeschichte
Kölner Sportgeschichte e.V.
Der Verein Kölner Sportgeschichte erfüllt in vielerlei Hinsicht eine wichtige sport- und gesellschaftspolitische Aufgabe. Im Vergleich zu anderen Bereichen, wie Kunst, Kultur, Kirche oder Wirtschaft, die alle über ihre eigenen „historischen“ Einrichtungen verfügen (Wirtschaftsarchiv, Stiftungen, Museen) hatte der Sport in der Domstadt lange Zeit keine derartige Anlaufstelle. Vergleichbare lokale Einrichtungen gibt es im gesamten Bundesgebiet (z.B. in Berlin, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart), in Nordrhein-Westfalen ist der Verein Kölner Sportgeschichte die erste Initiative, die die lokale und regionale Sportgeschichte ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt.
Die „Sportstadt Köln“ wird durch die Vereinsaktivitäten, wie Ausstellungen, Publikationen, Vorträge oder Führungen zur lokalen Sportgeschichte wesentlich mit gestaltet und bereichert. Großereignisse, wie z.B. die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die Handball-WM 2007, die Eishockey-WM 2010 und die Gay Games 2010 waren und sind besondere Anlässe, über die rein „sportliche“ Seite hinaus zu schauen und eine Verbindung zwischen Sport und Kultur schaffen.
Darüber hinaus pflegt der Verein die Einrichtung des Kölner Sportarchivs, dessen Aufbau seit einigen Jahren betrieben wird. Zeugnisse der Sportgeschichte sind nicht nur verschwitzte Trikots und abgelaufene Turnschuhe, obwohl gerade „Reliquien“ ehemaliger Sportidole auf großes Interesse in der Öffentlichkeit stoßen. Die Bedeutung von Archivalien, also Fotos, Programme, Plakate und des ganzen „Papierkrams“ aus Vereinen, Verbänden, Verwaltungen, Funktionären und Sportlern wird erst in jüngster Zeit mehr und mehr erkannt.
Dennoch stößt man bei den Vereins- und Verbandsfunktionären immer wieder auf Widerstände, wenn es darum geht, sich von Schriftgut oder anderen „Flachwaren“ zu trennen. Die Funktion eines Archivs wird dabei oft verkannt. Denn wer bewahrt diese Materialien tatsächlich so lange auf, dass sie einer späteren Geschichtsschreibung zur Verfügung stehen? Wie oft verbleiben die Unterlagen in irgendwelchen Kellern und Schränken, um letztendlich im Müll zu landen?
Als Service für Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger bieten wir daher an:
- Übernahme von Archivgut zum Kölner Sport
- Beratung beim Aufbau von Vereinsarchiven
- Recherchemöglichkeiten für Fragen zur Vereins- und Verbandsgeschichte
Führungen zum Müngersdorfer Stadion, zur Weidenpescher Pferderennbahn und eine radsporthistorische Rundfahrt werden 2007 wieder angeboten. Das Programm ist im Internet veröffentlicht oder kann bei der unten angegebenen Adresse angefordert werden. Eine Vereinbarung von gesonderten Terminen für Gruppen ist möglich. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Nachricht:
Unsere Geschäftsstelle:
Kölner Sportgeschichte e.V.
Haus des Kölner Sports
Ulrich-Brisch-Weg 1, 50858 Köln
Besuchstermine nach Vereinbarung
Internetadresse: www.koelner-sportgeschichte.de
Mail: langen@koelner-sportgeschichte .de
Tel.: 0221/2858 097
Fax: 0221/2858098



