Olympiastützpunkt Rheinland

- Zieleinlauf
Olympiastützpunkt Rheinland - Auf dem Weg nach London 2012
Deutschlandweit gibt es 19 Olympiastützpunkte. Der Olympiastützpunkt Rheinland ist der regionale Vertreter Olympias im Rheinland und steuert aus der Zentrale in Köln die Betreuung der Spitzensportler (auch im Nachwuchsbereich) auf ihrem Weg zu nationalen und internationalen Erfolgen.
Die Konkurrenzfähigkeit unserer Athleten sichern wir durch eine kontinuierliche persönliche Betreuung in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Leistungsoptimierung und Umfeldmanagement/Duale Karriereplanung. Im Fokus stehen dabei ein ganzheitlicher Ansatz und das persönliche Verhältnis zwischen der Funktionseinheit Athlet/Trainer und den Mitarbeitern des Olympiastützpunktes. Deren langjährige Tätigkeit und Erfahrung im Spitzensport an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis sind Garanten für eine kompetente, seriöse und nachhaltige Betreuung der Spitzensportler.
Ausgehend von unserer Kernaufgabe - der Betreuung der Spitzensportler - haben wir im Laufe der Jahre effiziente Netzwerke in unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche etabliert. In Zusammenarbeit mit Verbänden und Funktionären, Vereinen und Trainern, Hochschulen und Wissenschaftlern, Schulen und Lehrern, Kliniken und Ärzten, Therapiezentren und Therapeuten, Kommunen und Politikern, Medien und Redakteuren, Wirtschaft und Sponsoren organisiert der Olympiastützpunkt die gemeinsamen Leistungen für die Erfolge der Spitzensportler.
Im diesem olympischen Netzwerk werden wir die Rahmenbedingungen für unsere Spitzensportler weiter optimieren, um mehr Spitzensportler ins Rheinland zu ziehen und noch mehr Erfolge zu erringen. Die Olympische Familie im Rheinland soll stetig wachsen, um das ,,Olympische Gefühl‘‘ in der Gesellschaft zu steigern und das Netzwerk für die Sportler noch enger zu knüpfen. Unsere Region wird von dieser nachhaltigen Stärkung des Olympischen Profils und vom positiven Image national und international profitieren, jeder einzelne Netzwerkpartner Mehrwerte erzielen.
Unser Blick ist bereits in Richtung London 2012 gerichtet - Olympische Sommerspiele sozusagen vor unserer Haustüre! Denn bereits in diesem Frühjahr beginnt wieder in den meisten Sportarten die Qualifikationsphase für das Großereignis. An die großen Erfolge von Peking 2008, als unsere Sportler aus dem Rheinland für 20% der Medaillengewinne des deutschen Teams verantwortlich zeichneten, konnten wir in den „Zwischenjahren“ bei Welt- und Europameisterschaften anknüpfen. Erfreulich war dabei auch die sog. Erneuerungsrate, also der Anteil junger Athleten, die in den Top-Bereich vorstoßen konnten.
Hier liegt auch ein Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit des Olympiastützpunktes, denn erhöhte Anforderungen werden in Zukunft auch an das Verbundsystem Schule - Leistungssport gestellt. Die Veränderungsprozesse in den Schulen (G8 Prozess) und die veränderten Rahmenbedingungen dürfen in der dualen Karriere nicht zum Nadelöhr für unsere Athleten werden. Das fordert eine viel zu hohe Drop-Out-Quote. Denn eines gilt es zu bedenken: unsere Athleten ordnen ihr Leben ihrem sportlichen, nicht ihrem finanziellen Traum, unter. Nur die wenigsten von ihnen können von ihrem Sport leben. Deshalb setzt sich der Olympiastützpunkt in hohem Maße für die duale Karriere - also das Zusammenspiel von beruflicher und sportlicher Ausbildung der Athleten - ein.
Denn: Olympischer Spitzensport ist mehr als „nur“ Medaillen. Es ist der persönliche und verantwortungsbewusste Umgang mit jungen Menschen, die ihr Leben dem Spitzensport verschrieben haben.


