ZAHLEN DATEN FAKTEN

Die Stadt Köln zählt zu den größten Sportmetropolen in Deutschland. Zu ihr zählen 9 Stadtbezirks-Sportverbände, 56 Fachschaften sowie ca. 800 Sportvereine, in denen sich rund 200.000 Sportlerinnen und Sportler fit und gesund halten können. Das Sportangebot in Köln reicht vom Breiten-, Gesundheits- bis hin zum Leistungssport. Derzeit kämpfen etwa 25 Mannschaften der verschiedensten Sportbereiche auf höchster Ebene um den Meistertitel. Hierzu zählen u.a. der 1 FC Köln, Kölner Haie, VFL Gummersbach, KTHC Rot-Weiss Köln und das Leichtathletikteam LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln.
Um optimale, sportliche Voraussetzungen bieten zu können, verfügt die Stadt Köln über 2 Mio. Quadratmeter Freiluft-Sportflächen und 25.000 Quadratmeter überdachte Sportanlagen.

Zu den größten und bedeutendsten Sportanlagen, national wie auch international, zählt das RheinEnergieStadion, das im Frühjahr 2004 eröffnet wurde, der angrenzende Sportpark Müngersdorf, der Fühlinger See sowie die größte Veranstaltungshalle Deutschlands, die Lanxess-Arena. Diese hervorragenden Voraussetzungen gaben und geben Köln auch in Zukunft die Möglichkeit, große und internationale Sportveranstaltungen durchführen zu können.

Ausgerichtet wurden bereits die Ruder-WM 1998, die Eishockey-WM 2001, die Fußball-WM 2006 sowie die überaus erfolgreiche Handball-WM 2007. Auch im Jahr 2010 war Köln erneut sportlich sehr aktiv: Die Eishockey-WM, wie auch die Gay Games brachten tausende Sportlerinnen und Sportler, vor allem aber auch sportbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer aus aller Welt nach Köln locken. Köln ist jedoch nicht nur für außergewöhnliche, einmalige Veranstaltungen bekannt, sondern auch für traditionell in Köln verankerte Wettkämpfe wie dem Köln-Marathon, dem Brückenlauf, dem Radrennen „Rund um Köln“, Kanuwettbewerbe auf dem Fühlingersee, sowie Pferderennen in Weidenpesch.

Neben den Sportveranstaltungen bietet Köln auch ein besonderes Netzwerk an verschiedenen Sportinstitutionen, die die Sportstadt Köln als Grundlage ihrer Arbeit nutzen. Zu den ansässigen Institutionen gehören u.a. die Deutsche Sporthochschule, die Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes, das Forschungszentrum für Leistungssport wie auch das Deutsche Sport & Olympiamuseum.

 

Projekte, Veranstaltungen + Kooperationen

KLEQZ - Qualifizierungsoffensive für Alle
Das QualifizierungsZentrum KLEQZ, mit seinen Partnern SSBK, SB Leverkusen, KSB Rhein-Erft sowie deren Sportjugenden und dem Bildungswerk, hat sich etabliert und arbeitet erfolgreich im Bereich von Aus- und Fortbildungen. Die ständig neuen Herausforderungen in unserer Gesellschaft zeigen sich auch im Sport und verlangen dort vor allem für die Sportvereine ein verändertes Qualifizierungsangebot. Das KLEQZ- Team nimmt diese Herausforderung an und hat eine Qualifizierungsoffensive gestartet. Für das Jahr 2011 sind acht Maßnahmen im Rahmen der Qualifizierungsoffensive geplant. 

 

„Rote Karte“
Sexualisierte Gewalt und Belästigung kommen täglich vor. Überall – und auch im Sport. Unter dem Motto „Respekt vor Grenzen – mehr Spaß am Sport“ startet der Arbeitskreis „Wir zeigen die ROTE KARTE gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ ein Pilotprojekt in Köln, das anschließend in Nordrhein-Westfalen und später bundesweit umgesetzt werden soll. Sportvereine sollen die Möglichkeit erhalten, ein Zertifikat zu erlangen, das bestätigt, dass sie weitgehende Maßnahmen zur Prävention ergriffen haben. Weitere Informationen unter www.rote-karte-koeln.de

Erster Kölner Sportverein wird zertifiziert
Die Cologne Cardinals werden ab Januar 2011 verstärkt präventive Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport durchführen. Der Weg dazu wurde bei der Mitgliederversammlung am 20.11.10 mit einer einstimmig beschlossenen Satzungsänderung geebnet. Der § 2 der Satzung wurde wie folgt ergänzt: „Der Verein verpflichtet sich, Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt durchzuführen.“ Die Einführung der Vorlage des Führungszeugnisses aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat der Verein schon vor Monaten vollzogen. Jetzt folgen nach dem Konzept des AK „Wir zeigen die Rote Karte gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ unter der Federführung des SSBK weitere Schritte u.a. Fortbildungen der Übungsleiter/innen, Informationsveranstaltungen für die Mitglieder und die Einführung eines Beschwerdemanagements. All dies sind Aufgaben und Voraussetzungen, um am Ende das Zertifikat Respekt vor Grenzen – mehr Spaß im Sport zu erhalten.

Der AK ROTE KARTE wurde am 03.03.12 mit dem 7. NRW-Preis „Mädchen & Frauen im Sport“ in Düsseldorf ausgezeichnet. Engagiert – couragiert – ausgezeichnet!
Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und das Sportministerium NRW haben zum 7. Mal den NRW-Preis "Mädchen & Frauen im Sport" vergeben. Der Preis wird an Frauen verliehen, die in Verein, Verband, Schule, Politik, sozialer Arbeit oder Wissenschaft im und für den Sport – besonders für Mädchen und Frauen im Sport- Herausragendes leisten. Erst ihr engagierter, kreativer und mutiger Einsatz ermöglicht eine partnerschaftliche und geschlechtergerechte Entwicklung des organisierten Sports.

Mit der Auszeichnung wird zum einen die Qualität der Arbeit für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht, zum anderen soll der Preis alle Sportorganisationen motivieren, gute Beispiele nachzuahmen und sich für die Belange von Mädchen und Frauen im Sport zu engagieren.

Die Auszeichnungen wurden von NRW-Sportministerin Ute Schäfer und Landessportbund-Präsident Walter Schneeloch sowie der Sprecherin der Frauen des LSB NRW, Mona Küppers, vorgenommen; moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Angela Maas.

Hier die Preisträgerinnen (dotiert mit jeweils 1000,- Euro pro Kriterium):
„SOZIAL“ (…damit alle Menschen vor Ort den Zugang zu Sport und Bewegung erhalten):Monika Kroner, Kreissportbund Herford „INNOVATIV“ (… neue Wege gehen, besondere Kooperationen eingehen und alte Regeln durchbrechen): Carolin Maaßen, Sportverein 1924 Glehn, Korschenbroich „ENGAGIERT“ (…sich für spezielle Zielgruppen stark machen, beispielsweise jugendliches Engagement fördern): Jana Hasenberg, FC Schwarz-weiß Silschede, Gevelsberg „EMANZIPIERT“ (…der Emanzipation und Chancengleichheit im Sport den Weg ebnen): Stephanie Dreilich, DJK TuSA 06, Düsseldorf
„GEWALTFREI“ (…couragiert und energisch gegen jede Art von Gewalt im Sport eintreten): Arbeitsskreis „Rote Karte“, Stadtsportbund Köln, Frauke Mahr, Heike Afflerbach-Hintzen, Dr. Bettina Rulofs, Dimitria Bouzikou, Katrin Barion und federführend Dagmar Ziege, Köln

Die Sonderauszeichnung „Lebenswerk: Sport“ für ihre besonderen Leistungen im Sport erhielt: Ingrid Deimel, Kreissportbund Soest
Die Laudationes zu den Preisträgerinnen finden Sie unter www.mfkjks.nrw.de

Sport der Älteren
In Kooperation mit dem LSB NRW führte der SSBK, gemeinsam mit den Kölner Sportvereinen und Fachschaften, die Zukunftswerkstatt durch, um dem Seniorensport in Köln neue Impulse zu geben. Eine Fragebogenaktion der Steuerungsgruppe „Sport der Älteren“ im SSBK ist bei den Kölner Sportvereinen auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. Neu im Team ist Anja Jütten, die das Projekt und die Steuerungsgruppe ab November 2010 unterstützen wird.

Steuerungsgruppe "Sport und Menschen mit Behinderung/Inklusion"
Schwerpunkte der Steuerungsgruppe:

1. Eine Sachanalyse über die Situation „Sport und Behinderung in Köln“. Dazu gehört das Recherchieren und Erfassen von Zahlenmaterial, um daraus Rückschlüsse für die weitere Planung zur Koordination und Unterstützung der Kölner Sportvereine ziehen zu können.

2. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt soll gemeinsam mit den Kölner Sportvereinen das breite Spektrum des Sports und die Arbeit mit Behinderung in Köln beleuchtet werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Vereine zu aktivieren, Probleme aufzugreifen und Arbeitsaufträge zu formulieren.

„Kölsche Sportnaach“
Die Kölsche Sportnaach ist auf dem besten Weg, sich zu einem zentralen Eckpfeiler des Kölner Sports zu entwickeln. Spitzensport ehren, Breitensport fördern, soziales Engagement im Sport würdigen und dies eingepackt in tolle Showeinlagen – dieser Mix sorgte auch bei der 2. Auflage der Kölschen Sportnaach 2009 für Begeisterung und strahlende Gesichter bei allen Anwesenden. Nachdem die 3. Kölsche Sportnaach ausverkauft war geht die Veranstaltung am 19. März 2011 in die 4. Auflage. Weitere Informationen unter www.koelsche-sportnaach.de

Danke-Schön-Kaffee
Unter dem Motto „Ehrung - Sport – Kultur“ ehrte der SSBK 2008 die von Vereinen und Verbänden vorgeschlagenen verdienten Ehrenamtlichen. Der TTC Rot-Gold war nun schon zum neunten Mal Gastgeber dieser traditionellen Veranstaltung. Überraschungsgast Ulrike Nasse-Meyfarth las aus ihrem Buch  „Nicht nur die Höhe verändert sich“ und Studenten der Hochschule für Musik Köln boten klassische Stücke als Saxophonquartett. Unter diesem Motto wurden am 03.12.10 zum dritten Mal verdiente Ehrenamtliche bei TTC Rot-Gold gehrt.

Kooperation mit dem organisierten Sport

„Fit im Job“- ein Erfolgsmodell mit neuem Partner
Neue Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landessportbund, dem Bildungswerk LSB NRW Verbund- Außenstelle SSB Köln e.V./KSB Rhein-Erft e.V. und der Oberfinanzdirektion Rheinland  Seit 2006 bereits werden Mitarbeiter/innen in den Finanzämtern vom Landessportbund dazu ausgebildet, gesundheitsorientierte Angebote in ihren Dienststellen anzubieten. Dies bezieht sich sowohl auf die Durchführung gezielter Präventionsangebote für den Haltungs- und Bewegungsapparat sowie auf die Durchführung von Walking-/Nordic-Walking – Kursen. Zu den Angeboten zählt auch die „Gesunde Mittagspause“ mit den Schwerpunkten „Gesunde Haltung“ und „Umgang mit Stress“. Die neue Kooperationsvereinbarung regelt die Koordinierung der entsprechenden Qualifizierungen. Diese werden von der Bildungswerksaußenstelle Köln veranstaltet. Dabei orientieren sie sich an den Lizenzausbildungen im Bereich Prävention. Gewünscht ist darüber hinaus die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, in denen die qualifizierten Mitarbeiter/innen neben ihrer Tätigkeit in den Dienststellen auch für entsprechende Vereinsangebote im Rahmen des Qualitätssiegels SPORT PRO GESUNDHEIT eingesetzt werden. Die Qualifikationsangebote werden geleitet von erfahrenen Lehrkräften der Fachgruppe Prävention im Landessportbund. Bewährtes wird fortgesetzt- neue Ideen sind schon da und neue

Konzeptionen werden entwickelt.


Infos erteilen:
Außenstelle Köln:
Meike Gottfried Tel.:0221 921 300 10, m.gottfried@sportbildungswerk.de
Rolf M. Kilzer, Tel.: 0221 921 300 20, kilzer@ssbk.de
Landessportbund Nordrhein-Westfalen:
Claus Weingärtner, Tel.: 0203 73 81 - 754,
claus.weingaertner@lsb-nrw.de 

Übungsleiterlizenzen nach absolviertem Basisstudium
Der Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln Prof. Dr. Walter Tokarski, Eberhard Kundoch, Vorstandsmitglied des LSB NRW und Volker Staufert, Vorsitzender des SSBK haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Den DSHS-Studierenden bietet sich die Möglichkeit, nach dem ersten Teil des neuen Bachelor-Studiums die Übungsleiterin/ Übungsleiter-C-Lizenz zu erwerben. Für die vier Studiengänge B.Sc. Sport und Leistung, B.A. Sport, Gesundheit und Prävention, B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung sowie Sportmanagement und -kommunikation organisiert der StadtSportBund Köln mit dem Qualifizierungszentrum KLEQZ vor Ort einen ergänzenden Unterricht und bietet eine Informationsveranstaltung zur „Freien Mitarbeit beim LSB“ an.

Kooperationsvereinbarung zwischen dem Sportbildungswerk und dem SSBK
Das Bildungswerk des LSB NRW e.V., Verbund- Außenstelle SSBK e.V. und KSB Rhein- Erft e.V. (BLSB) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Der SSBK hat ein umfangreiches Aufgabenspektrum und ist mittlerweile in vielen Netzwerken eingebunden. Dadurch sind neue Zielgruppen für den Sport erschlossen werden. In seinem Leitbild verpflichtet sich der SSBK für die unterschiedlichen Zielgruppen in Köln sowohl traditionelle Sportarten zu fördern als auch neue Sportangebote zu initiieren. Das BLSB ist eine Einrichtung der Weiterbildung gemäß Weiterbildungsgesetz des Landes Nordrhein- Westfalen. Der gemeinsame Aufbau und die gute Zusammenarbeit im Qualifizierungs-zentrum KLEQZ sind die besten Voraussetzungen, dies auch im Bereich der Weiterbildung fortzusetzen.


Sport in Metropolen – Qualifizierung im Sport vor Ort
Das Netzwerk Sport und Bewegung Mülheim, entstanden aus dem Sportentwicklungsprojekt „Sport in Metropolen“, schafft im Sozialraum vielfältige Synergien für Sport und Bewegung. Im Rahmen der Netzwerkarbeit finden regelmäßig Arbeitkreise statt, bei denen sich interessierte Netzwerkakteure zur konkreten Bearbeitung und Umsetzung von ausgewählten Themen zusammen- setzen. In diesen hat sich der Bedarf an qualifizierten Kräften (ÜL) im Bereich Sport für Vereine, Kindergärten, Jugend- einrichtungen, Schulen u.v.a. herauskristallisiert. Hieraus entwickelte das Netzwerkteam des Sportamtes zusammen mit dem SSBK das Projekt „Qualifizierung im Sport vor Ort“. Dieses Angebot richtet sich an die alle Mitarbeiter/innen der Zielgruppen im Netzwerk. Seit 2009 wird das Projekt auch im Bezirk 5 – Nippes umgesetzt.

 

Koordinierungsstelle Offener Ganztag der SJ Köln ganztägig besetzt
Dank der Unterstützung von Frau Dr. Agnes Klein und ALLER Ratsfraktionen wurde in NRW zum 1.11.2007 die erste ganztägig besetzte Koordinierungsstelle OGTS geschaffen. Mittlerweile hat sich die anfängliche Zahl der zu betreuenden Schulen mehr als vervierfacht. Die Sportjugend Köln betreut derzeit 166 Schulen, etwa 50 Träger, die StadtBezirksSportVerbände und die jeweiligen ortsansässigen Sportvereine. Sie gewährleistet durch die enge Zusammenarbeit mit Schulverwaltungsamt, Sporthochschule Köln und Krankenkassen u.a. die Qualitätsentwicklung der bewegungserzieherischen Angebote im OG in Köln.



Bewegungskindergarten
Als erster Waldkindergarten wird der Kindergarten „Waldwichtel e.V.“ in Bedburg als Bewegungskindergarten zertifiziert. Mittlerweile konnten bereits 22 Bewegungskindergärten in den Gebieten Köln, Leverkusen und im Rhein-Erft-Kreis zertifiziert werden.

Sport um Mitternacht in ganz Köln
Der Rat der Stadt Köln, der Jugendhilfeausschuss und der Sportausschuss der Stadt Köln, haben beschlossen, dass das bestehende Mitternachtsportangebote um mindestens ein zusätzliches Angebot pro Bezirk zu erweitern ist. Die SJ Köln bietet nun in Kooperation mit zwölf Kölner Sportvereinen und dem Sportamt der Stadt Köln in jedem Stadtbezirk Sport um Mitternacht an. Die Teilnahme an dem Judo-Angebot in Köln-Ehrenfeld und dem Tanz-Angebot in Köln-Mülheim ist Mädchen vorbehalten. In die Planungen haben die Veranstalter die Bezirksjugendpflege und die benachbarten Jugendeinrichtungen einbezogen. Die örtliche Polizei hat ihre Kooperation in Form von „Präsenz vor Ort“ dort angeboten, wo es als notwendig erachtet wird.

 

 

 

Projekte des Sports und in Kooperation mit dem Sport

Sport-Agenda Köln 2015
Mit der Sport-Agenda Köln 2015 wird ein strategischer Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung des Sports in Köln vorgelegt. Dabei wird der Sport auch in seiner Wirkung für andere Bereiche wie Integration, Prävention, Rehabilitation, Wirtschaft, Soziales und Bildung gefördert. Die Sport-Agenda Köln 2015 basiert auf den Ergebnissen des Projektes Sportstadt Köln und wurde vom Land NRW als Modellprojekt ausgewählt. Die Arbeit im Projektteam war geprägt durch die enge Abstimmung mit dem Sportamt sowie dem SSBK. Durch die Bildung einer hochkarätigen Steuerungsgruppe wurde das Projekt zusätzlich gestärkt. Über eine gezielte Stärkung der relevanten Aspekte in den Leitthemen Schul- und Kindergartensport, Leistungssport und Nachwuchsförderung, Vereinssport und nicht-gebundener Sport, Gesundheits- und Rehabilitationssport, Soziale Integration durch Sport sowie Ausbildung und Qualifizierung wird eine nachhaltige Mobilisierung der Kölner Bevölkerung gefördert.
Nach dreijähriger Arbeit wurde im Novemder 2010 die "Sportagenda 2015" bei einer Feierstunde im Historischen Rathaus dem Oberbürgermeister Jürgen Roters übergeben. Mit dem Leitfaden, der im Projektteam mit dem StadtSportBund Köln und dem Sportamt der Stadt Köln erarbeitet wurde, soll sowohl der Profi- als auch der Breitensport deutlich nach vorne gebracht werden. Das erarbeitete Konzept wird dem Stadtrat vorgelegt.

Kölner Hauptschulen in Bewegung – Startschuss für das Projekt „Gesundheitsfördernde Hauptschulen“
Das Kölner Bündnis unterstützt alle Kölner Hauptschulen dabei, Gesundheitsteams an den Schulen zu etablieren und nachhaltige Strukturen zur Bewegungsförderung aufzubauen. Über den schulischen Alltag hinaus sollen Jugendliche auch in ihrer Freizeit mehr zielgruppengerechte Bewegungsangebote nutzen. Das Kölner Bündnis für gesunde Lebenswelten hat sich daher das Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche über die Lebenswelt „Schule“ zu mehr Bewegung und einem insgesamt gesünderen Lebensstil - auch in der Freizeit - zu motivieren. Das Projekt des Kölner Bündnisses, das durch zusätzliche Angebote der Kooperationspartner transfer e.V / GUT DRAUF und dem Jugendamt der Stadt Köln / MOVE vervollständigt wird, stieß auf großes Interesse. Das Bündnis wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Projektpartner sind neben der Stadt Köln und dem Schulamt für die Stadt Köln der StadtSportBund Köln, die Kölner Sportjugend, die Deutsche Sporthochschule Köln, die BZgA, transfer e.V., die Krankenkassen AOK Rheinland/Hamburg, BARMER und  IKK Nordrhein, die Ernst-Wendt-Stiftung sowie zahlreiche Praxisprojekte zur Gesundheits- und Bewegungsförderung.

Kölner Lernfest 2009
Rund 1.800 Kölner und Kölnerinnen nutzten beim Kölner Lernfest 2009 das Angebot, sich an den Ständen von rund 50 Anbietern aus dem Bereich der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung sowie der Gesundheitsbildung ausführlich beraten zu lassen. Veranstaltergemeinschaft des Lernfestes - die Agentur für Arbeit Köln, der Arbeitskreis Weiterbildung Köln, die Handwerkskammer Köln, die IHK Köln, die Lernende Region - Netzwerk Köln e.V., das Netzwerk Gesundheitsbildung AKTIV, die Qualitätsgemeinschaft Berufliche Weiterbildung Region Köln und die VHS Köln.

Kölner Marktplatz - Börse für Vereine und Unternehmen
Unternehmen unterstützen gemeinnützige Organisationen in Köln mit Know-how-, Sach- und Zeitspenden. Der Marktplatz „Gute Geschäfte“ enthält dabei sowohl Elemente einer Börse als auch eines lokalen Marktplatzes. Zahlreiche Unternehmen und gemeinnützige Organisationen treffen sich auch in 2009 wieder, um miteinander gesellschaftliche Engagements auszuhandeln und zu vereinbaren. Angebot und Nachfrage bestimmen dabei das bunte Treiben auf dem Marktplatz. Sowohl tatkräftiges Engagement der Mitarbeiter/innen als auch Kompetenzen, Kontakte und Sachmittel der Unternehmen finden hier Ihren Handelsraum. Geld ist bei allen Verhandlungen tabu.

Virtuelles Museum // Kölner Sport
Der Kölner Sport im Cyberspace – das ist neu und verursacht bei manchen vielleicht Stirnrunzeln. Auf der Suche nach einer angemessenen und innovativen Form des Umgangs mit Geschichte bietet ein Virtuelles Museum äußerst attraktive Möglichkeiten. Die außergewöhnliche Sicht auf die Sportgeschichte einer Stadt schafft eine Präsentationsplattform, bei der eine Verbindung zwischen historischen Fakten, visueller Kommunikation und emotionalem Erleben hergestellt wird. Das gesamte Vorhaben hat Modellcharakter und ist in Deutschland einmalig, seine Verbindung zwischen Sport, Kultur und neuen Medien wiederum ist bezeichnend für den Wirtschaftsstandort Köln.

Kölner Ehrenamtstag
Mit der Ausrichtung des Ehrenamtstages dankt der Oberbürgermeister allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement für Köln und die Menschen in dieser Stadt. Rund 200.000 Kölner/innen sind ehrenamtlich aktiv. Bei der Infobörse stellen 70 Institutionen ihre Arbeit vor und informieren rund um die Themen Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe.


10. Kinder- und Jugendolympiade
Ein „starkes Team“ zusammen mit 15 Fachverbänden der Stadt Köln hat unter dem Motto „Leistung macht Spaß“ eine unvergessliche Kinder- und Jugendolympiade durchgeführt! Siegerehrungen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in 8 Jahrgangsklassen sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen mit Siegerfanfare waren für die Kinder Höhepunkte des Tages. Es war eine wunderbare Stimmung im Leichtathletikstadion der Deutschen Sporthochschule Köln und in den Hallen und auf den Plätzen des Sportparks Müngersdorf.


Sozialraumkoordinatoren - Ansprechpartner für Projekte
Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der Politik und Verwaltung gemeinsam getragene Handlungskonzept „Sozialraumorientierte Hilfsangebote in Köln“ umgesetzt. Durch die Kooperation der Dienststellen untereinander und mit den Trägern und Verbänden soll eine bedarfsgerechte, fachübergreifende und damit integrierte Abstimmung der Präventionsangebote sowie der im Einzelfall erforderlichen Hilfen bzw. Angebote ermöglicht werden. In zehn Sozialraumgebieten wurden Koordinations- und Anlaufstellen eingerichtet, die von Sozialraumkoordinatoren geleitet werden. Die Themenfelder sind Kinder, Jugend und Familie, Soziales, Gesundheit, Bildung, Wohnen, Sport, Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Gemeinwesen und Politik


Förderpreis für das „Starke Kids Netzwerk“ der AOK Rheinland/Hamburg
Mit der Ausschreibung des Förderpreises „Starke Kids Netzwerk“ will die AOK Rheinland/Hamburg stärker auf das Thema Kinder- und Jugendgesundheit in der Öffentlichkeit aufmerksam machen. Ausgezeichnet werden sollen Projekte in allen Regionen des Rheinlandes aus den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Suchtmittelvermeidung oder ein Mix dieser Bereiche. Bewerben können sich u.a. Sportvereine, die Projekte in der Kinder- und Jugendgesundheit durchführen. Die ausgezeichneten Projekte erhalten einen Förderpreis von bis zu 3.000 Euro. Ziel der Initiative ist es, bei Kindern und Jugendlichen Gesundheitsrisiken zu minimieren.

 


Alphabetisierung und Grundbildung ist nicht nur für Bildungseinrichtungen ein Thema. Der SSBK ist dem Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung beigetreten, damit gewinnt das Bündnis, das von der Lernenden Region - Netzwerk Köln e.V. in Kooperation mit der Stadt Köln und der ARGe Köln aufgebaut wird, einen starken Kooperationspartner. Gemeinsam werden die Bündnispartner dafür Sorge tragen, dass alle Vereine, die über den SSBK organisiert sind, mit Informationsmaterial versorgt werden. Darüber hinaus wird ein Modul in die Übungsleiterausbildung mit aufgenommen, das die Übungsleiterinnen und –

leiter für das Thema Alphabetisierung sensibilisiert.

 

Sicher schwimmen
Nach jüngsten Erkenntnissen können fast 50 Prozent der 8 bis 10-Jährigen nicht sicher schwimmen. In enger Verbindung dazu steht die Tatsache, dass das Ertrinken schon seit Jahren nach den Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist.  
Das Projekt „Sicher schwimmen!“ beinhaltet im Wesentlichen drei gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, unter denen der Schwimmunterricht in Kölner Schulen mit Primarstufe aktuell stattfindet. Die Hauptaufgabe und das sehr ehrgeizige Ziel von „Sicher schwimmen!“ ist die Schaffung von Voraussetzungen, durch die die Zahl der Primarstufenabsolventen mit Deutschem Jugendschwimmabzeichen -Bronze- langfristig auf bis zu 95 Prozent gesteigert werden soll. Erst mit dem genannten Abzeichen gilt ein Kind als Schwimmer. In dem Projekt „Sicher schwimmen!“ liegt für alle Beteiligten, vor allem aber für die Kölner Kinder, eine große Chance. Federführend ist die KölnBäder GmbH in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Bildung, Jugend und Sport, mit dem Schulverwaltungs- und Sportamt sowie dem Schulamt als Schulaufsicht und den Kooperationspartnern Stadtsportbund Köln e. V., Sportjugend Köln e. V. und Ortsverband Kölner Schwimmvereine e. V.

 

Sport für Köln – gestern, heute, morgen
Ausstellung und Buch zum 90-jährigen Jubiläum des Sportamtes und des Stadtsportbundes.
90 Jahre – das ist zwar noch nicht Grund genug für die Feier eines „großen“ Jubiläums, trotzdem war es für die Stadt Köln und den Stadtsportbund eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Gemeinsam mit dem Verein Kölner Sportgeschichte wurde das Buch „Sport für Köln – gestern, heute, morgen“ konzipiert und realisiert. Es bietet eine umfassende Darstellung aus sport- und gesellschaftspolitischer Sicht. Der Fokus liegt dabei nur zum Teil auf der Vergangenheit. Große Ereignisse, Sportidole, wiederkehrende Veranstaltungen, Sportstätten und wichtige Personen findet der Leser in einzelnen Kapiteln, die aber keineswegs Vollständigkeit anstreben, sondern auch Fragestellungen für die Zukunft formulieren. Darüber hinaus werden Themen, die für Köln eine besondere Rolle gespielt haben, behandelt, wie z.B. die überregionalen Sportinstitutionen und die Medien. Beiträge über die Entstehung der Partnerschaft zwischen Sport und Stadt vor 90 Jahren, über die Vereine und über die strategische Weiterentwicklung der Sportstadt Köln runden die Darstellung ab. Das Ergebnis ist eine spannende Lektüre, die nicht nur dem sportbegeisterten Leser einen Teil städtischer Alltagskultur des letzten Jahrhunderts veranschaulicht. Gleichzeitig wurden die Inhalte des Buches zu einer Wanderausstellung mit gleichnamigem Titel verarbeitet. Auf 12 Bannern sind Texte und Bilder in stark gekürzter Form wieder gegeben. Auch diese Präsentation bietet einen eindrucksvollen Überblick über Vergangenheit und Zukunft der Sportstadt Köln. Die Ausstellung kann für Vereinsfeiern, Jubiläen oder sonstige Anlässe beim StadtSportBund ausgeliehen werden.

 

Publikation:
Sport für Köln – gestern, heute, morgen
Hrsg.: Stadt Köln – Sportamt, Kölner Sportgeschichte e.V., StadtSportBund Köln e.V., mit Beiträgen von Renate Franz, Rolf Kilzer/ Olaf Pohl, Gabi Langen, Robin Streppelhoff, 174 Seiten, zahlreiche Illustrationen.
Preis: 12,00 Euro

Jeder Verein erhält ein Gratisexemplar. Darüber hinaus kann das Buch direkt beim StadtSportBund Köln erworben werden.

Ausstellung
Anfragen bitte an: Dr. Gabi Langen, Kölner Sportgeschichte e.V.,
Tel: 0221/285 80 97, E-Mail: langen [a] dshs-koeln.de
Es muss eine Kaution von 200 Euro hinterlegt werden.

SpoBiG-Mühlheim 2020
Das SpoBIG Projektbüro ist eröffnet und das Vernetzungsteam am Start
Das SpoBig Team Pascal Priesack und Sascha Luetkens vernetzt Sport und Gesundheit vor Ort, unterstützt Vereine und Partner bei der Schaffung neuer Angebote und ebnet Wege in Qualifizierung und Bildung. In der SSN 1/2012 haben wir vom erfolgreichen Projektauftakt SpoBIG berichtet, das von der TU Chemnitz gemeinsam mit den Partnern SSBK und Sportjugend Köln bis September 2014 umgesetzt wird. Das Projekt verfolgt im Handlungsfeld Bildung von Mülheim 2020 offensiv die Vernetzung von Sport zu anderen Handlungsfeldern wie Bildung, Integration und Gesundheit. Außerdem erhalten Einrichtungen aus dem Programmgebiet Mülheim, Buchheim, Buchforst und Stegerwaldsiedlung (s. Programmgebiet auf der Homepage SSBK) über die „Qualifizierungsoffensive Sport und Gesundheit“ die Möglichkeit zu einer kostengünstigen Qualifizierung, u.a. zum Übungsleiter, Jugendhelfer, Sporthelfer, Gruppenhelfer.

Zum 1.2.2012 wurde erfolgreich das SpoBIG Projektbüro vor Ort eröffnet: Ab sofort berät das Projektteam alle Interessierten in den Räumlichkeiten auf der Berliner Straße 97-99 rund um Angebotsplanung, Vernetzung und Qualifizierungsmaßnahmen.

Erste Angebote am Start: Aktuell vermitteln wir Vereinsakteure in eine Fortbildung zum Erhalt der ÜL-C-Lizenz mit Themenschwerpunkt „Sport Interkulturell/Integration durch Sport“ vom 02.-04.3.2012 der Sportjugend NRW. Weiterhin ist die erste inklusive Sporthelferausbildung für Schulen im Programmgebiet (DJK DV) sowie eine erste Übungsleiteraus- bildung vom SSBK/KLEQZ in Planung. Erste bedarfsbezogene Vernetzungsangebote im Sport vor Ort werden bereits angestoßen. Interessierte und Ideenträger melden sich bitte beim Projektteam vor Ort. Das Team wird weiterhin zur wissenschaftlichen Begleitung unterstützt von den Mitarbeitern am Lehrstuhl für Sportsoziologie und Sportmanagement von Univ.-Prof. Dr. Gregor Hovemann, TU Chemnitz, Projektträger.

 

 

Kontaktdaten
SpoBIG Projektbüro:
Berliner Straße 97 – 99 in Köln Mülheim,

Tel.: 0221 / 510 18 47; Fax:  0221 / 964 96 709
E-Mail: spobig@ssbk.de

Netzwerksprechzeiten: Mo: 16-18 Uhr, Mi: 15-17 Uhr, Fr: 10-12 Uhr (nach Vereinbarung!)

Projektteam vor Ort:

Dr. Sascha A. Luetkens, Projektleitung, TU Chemnitz

Pascal Priesack, Netzwerkkoordinator & Berater SSBK / Sportjugend Köln
Erreichbarkeit:
Mo: 13 – 18 Uhr, Di – Do: 10 – 17 Uhr,
Fr:  9 – 15 Uhr