DJK Ethik-Preis des Sports 2019 geht an Dr. Bettina Rulofs

12.06.2019: Ausgezeichnet wird sie dabei unter anderem für ihren Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Sport

Foto: DJK

Dr. Bettina Rulofs sagte bei der Preisverleihung in der Kirche St. Johannes XXIII,
im Zentrum der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln: „Es ist eine große Ehre für mich, dass der DJK-Sportverband mich mit diesem Preis für meine Arbeit auszeichnet. Es zeigt mir, dass der organisierte Sport die Relevanz von Themen wie Gleichberechtigung, Kinderschutz und insbesondere die Prävention von sexualisierter Gewalt anerkennt und das freut mich.“

In einem bewegenden Festakt ist am 11. Juni 2019 in Köln der DJK-Ethik-Preis des Sports an die Prorektorin der Deutschen Sporthochschule Köln und stellvertretende Institutsleiterin im Institut für Soziologie und Genderforschung verliehen worden. DJK-Präsidentin Elsbeth Beha betonte die Bedeutung der Ehrung der DJK-Ethik-Preisträgerin: „Mit der diesjährigen Verleihung möchten das Kuratorium und der DJK-Sportverband das besondere Engagement von Frau Dr. Rulofs im Bereich Kinder- und Jugendschutz ehren. Sich aktiv für mehr Kinderschutz einzusetzen gehört zur Grundorientierung des DJK-Sportverbands und vor allem auch der DJK Sportjugend. Dies sollte auch in der Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden. Konkrete Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche im Sport sind essentiell wichtig und sind in unserem Verband fest verankert. Wir Im DJK-Sportverband wollen weiter deutliche Signale in die Politik senden, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport weiter vorangetrieben wird,“ so Elsbeth Beha.

Unter den 54 geladenen Gästen waren Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung des Deutschen Olympischen Sportbundes und Bernhard Schwank, zuständiger Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats und Vizepräsidentin des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), würdigte als Laudatorin die Preisträgerin: „Einen besonderen Verdienst unserer Preisträgerin sehe ich darin, dass es ihr gelingt, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren und damit zu einer lebens- und liebenswerteren Gesellschaft beizutragen – sie bleibt nicht im wissenschaftlichen „Elfenbeinturm“ sitzen, sondern befasst sich konkret mit den Gegebenheiten und Problemen im Alltag und findet dafür Lösungen,“ so Mona Küppers.

Die gelungene musikalische Begleitung des Festaktes übernahm das Künstlerkollektiv CrossArts Cologne unter Leitung von Derya Kaptan. Das Kuratorium ehrte Dr. Bettina Rulofs für ihr herausragendes Engagement, über sexualisierte Gewalt im Sport aufzuklären, für Gleichberechtigung im Sport einzutreten und Sportlerinnen und Sportler vor Übergriffen zu schützen.
Der katholische DJK-Sportverband verleiht den DJK-Ethik-Preis des Sports seit 1992 an Personen, die sich durch besonderes Vorbild, durch besondere Förderung sportlich fairen Verhaltens oder durch Aussagen und Arbeiten in der christlich orientierten Sportethik auszeichnen. Der DJK-Ethik-Preis des Sports ist Carl Mosterts (1874-1926) gewidmet. Er war der Gründer des katholischen Sportverbandes DJK und von 1920 bis 1926 dessen Präses.

Die bisherigen Preisträger sind: Kardinal Prof. Dr. Dr. Karl Lehmann, Bischof Dr. Martin Kruse, Dompropst Paul Jakobi, Olympiapfarrer Heinz Summerer, Dr. h.c. Egidius Braun, Dr. Dr. h.c. Hanna-Renate Laurien, Dr. Markus Merk, Prof. Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Prof. Dr. Norbert Müller, Prof. Ines Geipel, Dirk Nowitzki, Thomas Hitzlsperger und Verena Bentele.

Text: DJK-Sportverband

Auf dem Foto: Elsbeth Beha (Präsidentin DJK-Sportverband), Klaus Tranberend (DJK Diözesanbeirat und Leitender Hochschulpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Köln, Dr. Bettina Rulofs (Preisträgerin DJK-Ethik-Preis des Sports), Mona Küppers (Laudatorin), Elisabeth Keilmann (Geistliche Bundesbeirätin DJK-Sportverband)