Vorstellung der Befragungs-Ergebnisse zur Sportentwicklungsplanung

30.01.2018:

Knapp 2.500 Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Schulen und Kindergärten haben sich an der Umfrage zur Sportentwicklungsplanung beteiligt. Die Ergebnisse wurden von Prof. Dr. Robin Kähler und Prof. Dr. Lutz Thieme nun im Historischen Rathaus vorgestellt.

Dabei zeigte sich, dass den Befragten drei Punkte besonders wichtig sind:

- Erhalt und Weiterentwicklung des Sportimmobilienbestandes, z.B. Sanierung von Sportanlagen mit Mängeln, Bewegungsräume in den städtischen Kitas, mehr Qualität statt Quantität

- Nutzung des öffentlichen Raums für informelles Sporttreiben, z.B. Erhalt von Bewegungsräumen, Intervention in segregierten Stadtteilen, Verbesserung der Nutzbarkeit durch Toiletten, Pflege, Beleuchtung und Geräte

- Organisationsänderungen innerhalb der Verwaltung, z.B. Optimierung der Verwaltungsvorgänge im Bereich Mängelbeseitigung bei Sportanlagen und Verbesserung des Belegungsmanagement bei vorhandenen Sportstätten

Auch die ökonomische Gesamtwirkung des Sports in Köln wurde erfasst. Dabei kam heraus, dass diese knapp eine halbe Milliarde Euro beträgt. Die ehrenamtliche Arbeit im Sport hat laut Experten zusätzlich einen Wert von 410 Mio. Euro im Jahr.

Die konkrete Definition der Ziele und Maßnahmen erfolgt nun in den weiteren Planungsschritten der integrierten Sportentwicklungsplanung für Köln.

Weitere Details zu den Ergebnissen gibt es in den Berichten der Kölner Presse:

Bericht der Kölnischen Rundschau über die Ergebnisse

Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über die Ergebnisse

Bericht von Köln.Sport über die Ergebnisse