„Auf jeden Fall etwas mit Sport“

15.05.2018: Unser Bundesfreiwilligendienstler Dominik über seine Arbeit beim Stadtsportbund und seine Pläne für die Zeit danach

Seit Oktober 2017 ist Dominik als Bundesfreiwilligendienstler beim Stadtsportbund Köln im Handlungsfeld Integration tätig. „Ich nutze die Zeit zur Berufsorientierung. Nach dem Abitur war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich machen möchte, aber im Sportbereich sollte es auf jeden Fall sein“, sagt Dominik. Inzwischen weiß er, wo es hingehen soll: Ab September möchte Dominik Sportmanagement an der Hochschule Fresenius im Mediapark Köln studieren.

„Unser Hauptprojekt beim Stadtsportbund ist es, Flüchtlingsunterkünfte in Sachen Sport zu beraten. Wir zeigen den Sozialarbeitern, in welchen Vereinen in der Umgebung die Flüchtlinge Sport treiben können“, erzählt Dominik, „da gibt es viel zu organisieren“. Ungefähr zweieinhalb Monate Vorbereitungszeit benötigen sie bevor es zu einem Treffen kommt. „Die Strukturen bei den einzelnen Trägern sind sehr unterschiedlich, darum muss man flexibel darauf reagieren können“, weiß Dominik. Eine gewissenhafte Vor- und Nachbereitung der Termine sind ebenso wichtig wie Organisationsgeschick, Terminkoordination und Durchhaltevermögen.

Neben diesem Projekt fährt Dominik einmal in der Woche mit dem Spielmobil der Sportjugend zu verschiedenen Flüchtlingsunterkünften. Die Kinder können dann mit den zahlreichen Spiel- und Sportgeräten ausgelassen spielen.

In seiner Freizeit spielt Dominik Fußball und ist hier auch mal als Übungsleiter tätig. Außerdem ist er im Karneval und bei den Pfadfindern aktiv.