Erhöhung der Jugendbeihilfe im Jahr 2019

06.12.2018: Auch für die Ausweitung der Mitternachtssportangebote stehen 27.000 Euro zur Verfügung

Sehr erfreuliche Nachrichten für den Kölner Sport kurz vor Jahresende: Im Jahr 2019 gibt es sowohl für die Jugendbeihilfe als auch für die Mitternachtssportangebote der Sportjugend zusätzliche Mittel. Die Jugendbeihilfe der Stadt Köln wurde um 200.000 Euro, das sind knapp 20%, erhöht und beträgt dann 2019 rund 1.251.918 Euro. Damit liegt der Betrag, der 2019 pro Kind bzw. Jugendlichem (bis 18 Jahre) an die Vereine ausbezahlt wird, bei erfreulichen 18 Euro.

„Wir möchten uns – auch im Namen der Sportvereine, denen dieses Geld zu Gute kommt – bei allen, die sich für diese Erhöhung eingesetzt haben, herzlich bedanken“, sagt Helmut Schaefer, Vorsitzender der Sportjugend Köln. „Es freut uns sehr, dass die Jugendbeihilfe weiter gestiegen ist. Dennoch ist es noch ein weiter Weg bis hin zur Gleichbehandlung des Sports mit anderen Bereichen der Stadtgesellschaft, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern. „Dafür werden sich Stadtsportbund und Sportjugend Köln auch weiterhin gemeinsam einsetzen“, ergänzt Peter Pfeifer, Vorsitzender des Stadtsportbundes Köln.

Auch beim Mitternachtssport der Sportjugend Köln wird im kommenden Jahr durch zusätzliche Mittel eine Erweiterung möglich. Insgesamt sechs neue Angebote sollen zu den derzeit 25 bestehenden in den Stadtteilen Buchforst/-heim, Porz, Nippes, Innenstadt, Mülheim und Ehrenfeld hinzukommen. „Mitternachtssport als offenes Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren ist tolles Projekt, das nun weiter ausgebaut werden kann“, zeigt sich Schaefer sehr erfreut. „Aus einer kleinen gewaltpräventiven Maßnahme an ursprünglich nur neun Standorten ist ein Riesenerfolg geworden. Nicht zuletzt durch das breit gefächerte Angebot von Fußball über Basketball bis hin zu Boxen oder Tanzen erreichen wir einen großen Teil der Zielgruppe.“ Mitternachtssport, der zum größten Teil freitagabends stattfindet, ist ein erfolgreiches Präventionsmodell in der Jugendsozialarbeit und besitzt integrativen Charakter, da sich Jugendliche unterschiedlichster Herkunft und Nationalitäten zum gemeinsamen Sporttreiben treffen.

„Die zusätzlichen Mittel für die Jugendarbeit im Sport sind ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg zu einer ‚Sportstadt Köln‘“, konstatiert Peter Pfeifer. „Wir werden in den nächsten drei Jahren alles dafür tun, dass sich diese dringend notwendige Entwicklung der finanziellen Mittel für den Sport fortsetzt.“ Das betreffe nicht nur die Jugendarbeit, sondern ebenso die Felder Integration, Inklusion, Sport der Älteren oder die Sportentwicklungsplanung, so Pfeifer.