Neue Interview-Serie: „Nachgefragt“

22.11.2018: Den Auftakt macht ein Interview mit Thomas Montañés, dem Vorsitzenden der Turnerschaft Mauenheim

Was bewegt die Kölner Sportvereine? Vor welchen Herausforderungen stehen sie in ihrer täglichen Arbeit? Und wo konkret wünschen sich die Verantwortlichen mehr Unterstützung seitens der Stadt Köln?

Bereits während der verschiedenen Podiumsdiskussionen des Stadtsportbundes Köln kamen aus dem Plenum immer wieder Anliegen und Probleme der Vereine zur Sprache. Das haben wir zum Anlass genommen, dieser Thematik eine Interview-Serie mit dem Titel „Nachgefragt“ zu widmen. „Unsere Pressereferentin wird in loser Abfolge Gespräche mit Vereinsvorsitzenden und Geschäftsführern führen“, gibt der Stadtsportbund-Vorsitzende Peter Pfeifer einen Ausblick auf die Serie. „Wir möchten sie zu unterschiedlichen Themen zu Wort kommen und schildern lassen, wie sie den Sport und seinen Stellenwert in der Stadt Köln wahrnehmen.“

Den Auftakt macht ein Interview mit Thomas Montañés, dem Vorsitzenden der Turnerschaft Mauenheim im Kölner Norden. Er spricht über die Probleme bei der Nutzung der Turnhalle durch Sperrungen durch die Stadt/Schule. „In der Zeit vom Anfang September bis Mitte Dezember ist die uns überlassene Halle von 68 möglichen Tagen an 11 Tagen gesperrt worden“, sagt Montañés. Insbesondere bei den Rehakursen sei dies wegen der zeitlich begrenzten Verordnung problematisch und stelle den Verein vor große Probleme. Weiterhin sind es unter anderem die stiefmütterliche Behandlung des Hallensports, die schlechte Hallensituation im Bezirk Nippes sowie die fehlende Unterstützung seitens der Stadt Köln für das Ehrenamt, die dazu führen, dass für ihn „das Wort ‚Sportstadt‘ alleine eine Provokation ist!“

„Ich freue mich, dass wir mit diesem Format einen Einblick in die Dinge geben können, die die kleinen und großen Kölner Vereine an der Basis bewegen“, sagt Peter Pfeifer. „Die Turnhallenproblematik der Turnerschaft Mauenheim ist sicher ein Thema, bei dem sich (leider) viele Kölner Vereine in der einen oder anderen Form wiederfinden.“

Zum Interview geht es hier